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Eingewöhnung
Degus sollten die ersten ein, zwei Tage in ihrem neuen Heim in Ruhe ihre Umgebung kennen lernen, daher empfiehlt es sich, die
Tiere in dieser Zeit in Ruhe zu lassen. Danach vorsichtig mit einem Snack auf der Hand den ersten Kontakt im Käfig
herstellen. Hilfreich ist eine sanfte, ruhige Stimme zur Unterstützung. Da Degus neugierig sind, werden sie nicht lange der
Versuchung widerstehen, das Leckerli anzunehmen.
Beim Rausnehmen des Degus am besten die flache Hand unter den Bauch des
Degus halten und beim Tragen die zweite Hand von oben schützend auf das Tier legen. Bitte die Tiere nie am Schwanz halten,
da dieser sehr dünn ist und einreißen oder sogar abreißen kann.
Ernährung
Degus brauchen einen abwechslungsreichen und ausgewogenen Speiseplan. Dazu zählt ein rohfaserreiches Raufutter, wie Heu,
Gräser, Kräuter oder Blätter, damit im Magen keine schmerzhafte Gasbildung durch leichtverdauliche Kohlenhydrate
(Einfachzucker) freigesetzt wird. Wenn kein spezielles Degufutter gefüttert werden kann, eignet sich auch eine gute
Körnermischung für Nager. Dieses Futter sollte aber auf keinen Fall Rosinen, Trockenobst oder Melasse-Zusätze enthalten.
Ebenso sollten Dickmacher wie Sonnenblumenkerne oder Nüsse nur in geringen Mengen im Futter enthalten sein. Viele Degus
nehmen auch gern frisches Futter wie Gurke, Tomate, Karotten, Paprika, aber auch frische Kräuter, Löwenzahn, Luzerne,
Vogelmiere, Kamille oder Gänseblume an. Degus sollten auf keinen Fall Obst erhalten, da Obst Diabetes-Erkrankungen
begünstigt.
Da Degus gern nagen, sollte man auch Äste und Zweige vom Apfel-, Nuss-, Weiden- oder Birnbaum anbieten.
Gelegentlich ein Mineral-Kalkstein unterstützt den Knochenbau und die gesunde Zahnbildung der Tiere.
Wenn Probleme, gleich welcher Art mit dem Tier auftreten oder Sie noch weitere Fragen haben, bitte rufen Sie uns an.
Diese
Pflegetipps ersetzen nicht die in Ihren zookauf-Fachgeschäften erhältlichen, ausführlichen Ratgeber zur Pflege Ihres
Heimtiers.
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